Samstag, 18. Februar 2012

Schreibblockade

Ja. Hm. Ich weiß auch nicht. Manchmal passiert so viel in einem Leben und wenn man sich hinsetzt und es aufschreiben will... tja. Dann weiß man nicht, wie man sich ausdrücken soll.

Alles etwas schwierig. Fangen wir so an:

Blair und ich wir haben uns wieder vertragen. Manche Freundschafften sind eben für die Ewigkeit gemacht - andere nicht. Am Anfang war er noch ziemlich verkrampft. Smalltalk und so weiter.. aber inzwischen ist wieder alles wie vorher. Nur das Thema Caro lassen wir weg.

Dann wollte ich euch davon erzählen, wie gut es tun kann, sich mal wieder einen schönen Tag mit eurer Mutter zu machen. Ich bin letztens mit meiner Mama einfach nach Köln gefahren und wir haben bis zum umfallen geshoppt. Das hatten wir schon seit Jahren nicht mehr gemacht. Jetzt hat meine Mutti aber 10 Kilo abgenommen und da mussten dringent neue Klamotten her. Am Ende des Tages taten unsere Füße unglaublich weh und unser Konto um einiges leichter aber es einfach super. Nicht nur, weil wir einen tollen Mantel von Zara gefunden haben, sondern weil es Mama und mich noch mehr zusammengerückt hat. Manchmal muss so ein Mädelstag einfach sein. Es muss ja auch nicht unbedingt shoppen sein. Ein DVD Abend oder Nägel lackieren. Hauptsache ein bisschen Zeit mit Mutti :D

Und sonst?

Ich befinde mich momentan irgendwo zwischen Umzugsstress, Unistress und Stress mit Freunden. Irgendwie läuft es momentan einfach nicht rund.
Ich hab in meiner Wohnung bis jetzt noch kein TV und schlage mich mit DVDs durch. Momentan schaue ich Gossip Girl hoch und runter. :D Ich kann einfach nicht genug von Blair, Cuck und Co. bekommen. Ich sage nur "Ich hab ein jucken, dass nur Chuck Bass lindern kann!"

Wenn ich wieder irgendetwas kreatives finde, melde ich mich wieder.

Bis dahin tschüsschen mit Küsschen!

Montag, 30. Januar 2012

Vorurteile

Eigentlich wollte ich schon vor zwei Wochen etwas zu diesem Thema schreiben und als ich im Zug auf dem Weg nach Hause war, hatte ich auch schon überlegt, was ich schreiben wollte. Ich wollte nämlich davon erzählen, was mir wenige Tage zuvor mit einem guten Freund passiert ist:


Wir unterhielten uns mal wieder über Gott und die Welt, als mein Freund, Frido erzählte, dass ein Kumpel von ihm jetzt der Favorit bei "Unser Star für Baku" und überhaupt viel besser als Dominic wäre. Vielleicht erinnert ihr euch, dass ich erzählt hatte, dass ein Bekannter von mit bei "Voice of Germany" mitmacht. Allerding ist er, nachdem er sich in der Liveshow vor der Jury und im Battle wirklich gut geschlagen hat, in der ersten Top 24 Show rausgeflogen.
Jedenfalls fing Frido an, irgendeinen Müll über Dominic zu erzählen. Als ich dann meinte, dass ich seinen dummen Freund auch nicht besonders toll fand, sagte er mir, dass sein Kumpel (Roman oder so heißt er -> ich guck das bis jetzt nicht) auch eigentlich Metall machen würde und dass ich wohl mit der Frisur auch meine letzten guten Eigenschafften verloren hätte.
Boom. Das saß.


In den danach folgenden Tagen dachte ich viel darüber nach. Was erlaubte er sich denn? Klar, wir waren zusammen aufgewachsen und Frido war wie ein Bruder für mich, aber zu sagen, ich hätte meine Eigenschafen verloren, nur, weil ich eine neue Frisur habe (die er noch nichtmal gesehen hatte!) war nicht fair. Er hatte eindeutig Vorurteile. Und das, obwohl wir uns schon Ewigkeiten kannten. Auch, nachdem er ich entschuldig hatte war ich irgendwie noch ein bisschen angepieckst. Ich war immernoch die gleiche. Basta! Klar, in letzter Zeit waechst mein Interesse an Mode und Make up immer mehr und ich tage vielleicht auch mal hohe Schuhe. Das aendert aber doch nicht die Tatsache, dass ich meine Vans ueber alles liebe. Nur, weil ich mir nicht mehr die Haare in allen Farben des Regebogens erstrahlen lasse, bedeutet es nicht, dass ich nicht immernoch gerne Punk-Rock höre.
Ja, so saß ich im Zug. Genau bis zu dem Zeitpunkt, an dem ein übergewichtiger Mann den Zug betrat. Mit fettigen Haaren und einer Tüte von McDonalds in der Hand und ich betete, dass er sich nicht zu mir setzen würde. Als er dann an meinem Sitz vorbei ging und ich erleichtert aufatmete wurde es mir klar:
Grade hatte auch ich Vorurteile gehabt. Ich hatte mir ein Bild von einem Menschen gemacht, mit dem ich vorher noch nie ein Wort gesprochen hatte. Vielleich wäre er der Mann meiner Träume gewesen. Vielleicht hatte er so viel Geld, dass ihn alles langweilte und er desshalb so viel fast food in sich hinein stopfte. Vielleich war jemand in seiner Familie gestorben und er machte es aus Frust.
Ich werde es nie erfahren.


Ich dachte also noch einmal darüber nach, was Frido gesagt hatte und mir wurde klar, dass die Menschen immer ein gewisses Bild von mir haben würden. Früher habe ich es immer geliebt, in meinen schwarzen Sachen rumzulaufen. Mit dem extra kurzen schwarzen rüschen Rock. Alle Menschen haben mich angestarrt und hinter vorgehaltener Hand getuschelt. Ich fand das immer unglaublich lustig.
Inzwischen haben die Menschen wahrscheinlich ein anderes Bild von mir, wie ich in diesem Zug sitze, mit meinen funkelden Ohrringen, der Cosmo auf dem Schoss und den Fingelnägeln in rosa.
Für die meisten wirke ich also wahrscheinlich entweder wie eine Tussi oder wie eine junge Frau mit Geschmak. Je nachdem, wie der Geschmak der Person ist, die mich ansieht.
Es ist eben viel einfacher, sich selbst irgendetwas auszudenken und Vorurteile zu haben, als sich einfach einmal mit der Person auseinander zu setzen. In den meisten Fällen wollen wir auch gar nicht wissen, was dahinter steckt. Wir sehen, was wir sehen wollen und manchmal haben wir dann auch noch was zum lästern. Was solls. Solange das ganze nicht ausartet und zu Mobbing oder schlimmeren wird, wir unser Handeln nicht davon beeinflussen lassen (ich hätte dem dicken Mann auch aufgeholfen, wenn er gefallen wäre) und solange die Person nicht mitbekommt, dass man Vorurteile hat, finde ich das gar nicht so schlimm.


Jeder Mensch hat sie: Vorurteile.


Aber vielleicht sollten wir uns trotzdem einfach einmal vornehmen, die Person hinter McDonalds Tüte und CO kennen zu lernen. Dadurch können unverhofft ganz plötzlich tolle neue Bekanntschafften werden.

Donnerstag, 12. Januar 2012

Sich wie eine Prinzessin fühlen...

... wollen wir doch alle gelegentlich mal, oder? :D

Seit über einem Jahr war ich nicht mehr bei einem Friseur gewesen. Bis gestern. Ich bin kein besonders großer Fan von Friseuren. ich finde es grundsätzlich immer zu teuer und oft sind die Friseure auchnoch undhöflich. Vielleicht könnte das aber damit zusammenhängen, dass ich bis jetzt immer bei einer grossen Friseur-Kette gewesen bin, die für ihre schrillen Styles und laute Musik bekannt sind.

Gestern wollte ich mir aber mal etwas gönnen und habe mich aufgemacht, doch noch einmal zum Friseur zu gehen. Immerhin war mein Kopf eine Katerstrophe.

Eine Frau riet mir, zu Hollywood Hair zu gehen. Das sei gar nicht so weit weg. Ich bekam auch einen Termin für 12 Uhr, was schon in 45 Minuten war. Die Zwischenzeit nutzte ich um endlich ein paar der Sachen, die so haben muss, wenn man von Zuhause auszieht, zu kaufen. So habe ich jetzt auch ein Schraubenzieher-Set von Tschibo. Yippie.

Der Salon war unglaublich stylisch und mir wurden gleich Mantel und Schal abgenommen und etwas zu trinken angeboten. Zusammen mit einem Glas Wasser und zahlreichen Klatsch Magazinen saß ich dann in einem unglaublich stylischen Friseursessel bis die unglaublich stylische Friseurin kam.
Da ich keine besonderen Vorstellungen hatte, sondern einfach nur das riesige Chaos auf meinem Kopf beseitigt haben wollte, ließ ich sie erstmal einige Vorschläge machen, die mir dann so gut gefielen, dass ich zustimmte.
Natürlich mussten zuerst meine Haare gewaschen werden., wozu ich zu dem unglaublich stylischen Waschbecken geführt wurde. Als ich grade darüber nachdachte, wie außergewöhnlich bequem der Sessel war, sagte mir die Friseurin, dass ich mich doch bitte nicht erschrecken sollte. Gut - nicht erschrecken, Linda: jetzt kommt das Wasser - dachte ich vor mich hin aber nein. Das Wasser kam  nicht sondern am Ende des Sessels klappte ich eine Fusslehne aus. Und als ich dachte es könnte nicht mehr besser werden schaltete die gute Frau auch noch die Massagefunktion ein. Ich hätte so einschlafen können.

Beim Haare schneiden fielen ca. 20 cm., was bei den meisten Frauen ein Drama bedeutet hätte aber ich wusste ja, dass es sein musste und ich wollte mich ja auch verändern. Während die Farbe einwirkte lass ich das neuste über Kutscher, Cruz und Co. und freute mich unglaublich, als ich zum ausspülen wieder zum Waschbecken meiner Träume gehen durfte. Und als wären Fusslehne und Massage nicht schon genug gewesen bekam ich auchnoch eine Pflegekur, die 3 Minuten einwirken musste. Eigentlich normal, oder? Nein. Eben nicht! Denn zusätzlich bekam ich noch ein warmes Handtuch um den Kopf gebunden. Das zweite Mal an diesem Tag wäre ich fast eingeschlafen.

Als schließlich die super stylische Friseurin mir auchnoch eine super stylische Frisur machte wurde es mir klar: ich war die einzige Kundin. Und warum war ich die einzige Kundin? Ganz klar: das war ein Nobelschuppen und ich durfte wahrscheinlich gleich 200 Euro oder noch mehr bezahlen.  Die Panik stieg noch, als mir die gute Frau dann noch Pflegeproduckte für insgesamt 40 Euro andrehen wollte.
Kurz überlegte ich, ob ich einfach wegrennen sollte aber so gut kannte ich mich ja nicht in der neuen Stadt aus und außerdem hatte ich vorhin beim plaudern erwähnt, in welcher Staße ich nun wohnte. Mist.

Als mir die Friseurin schließlich den Preis verriet, hielt ich die Luft an.

Tja. Mein Portemonnaie ist nun um 105 Euro leichter aber hey! Dafür seh ich nun auch wirklich gut aus :D
Den nächsten Friseurbesuch werde ich wohl wieder hinauszögern, trotzdem bin ich der Meinung, dass wir uns auch mal etwas gönnen müssen!

<3

Mittwoch, 4. Januar 2012

Von Silvesternächten und Umzügen

Yaaay. Happy New Year!!!

Jaa. ich weiß. Ich bin etwas spät dran, aber besser spät als nie oder wie war das?! ^^
An Silvester wollte ich mich eigentlich mit meinen Eltern auf's Sofa setzen und irgendwas im TV schauen.  Allerding hatten meine Freunde aus der Schule und ich für den 30. einen Abend in unserer Stammkneipe geplant,weil wir uns schon alle so lange nicht mehr gesehen hatten. An eben diesem Abend erzählte wir stundenlang über Studium, Pläne und eben auch Silvester.
Als meine Freunde hörten, was ich vorhatte, brach allgemein Empörung aus. das -vermeintlich- letzte Silvester zu Hause bei meinen Eltern feiern? Mit 20 Jahren? Nein, nein, nein. Das konnte nicht sein. Also wurde ich kurzerhand eingeladen, mit drei meiner Freundinnen nah Köln zu fahren und dort im "Ding" zu feiern.
Gesagt, getan.
In der Eifel in den Zug gestiegen, ein Sektchen im Zug getrunken und dann zu meiner Freundin Mara nach Köln. Erstmal die Sachen in ihrem WG- Zimmer verstaut und dann ins Ding.
Wer selbst aus Köln kommt weiß wahrscheinlich, dass das Ding eine Studentendisco ist. Deshalb machten wir uns schon gegen 21.30 auf den Weg. Je früher wir da waren, desto größer war die Chance, dass wir auch alle hineinkamen - es waren nur Mara und ich wirklich Studenten - und einen schönen Abend verleben konnten. Sobald der Club nämlich voll genug war, wurden nur noch Studenten hineingelassen.
Nunja. Wir waren jedenfalls früh genug dort.
Gleich nach 15 Minuten wurden wir das erste mal angequatscht. So kam es dann auch, dass meine Freundin Anne tatsächlich zu einem Neujahrskuss kam. Dieser Typ, der sie küsste, wie auch immer er heißt, wollte sie dann natürlich auch mit zu sich nehmen. Das war uns allerdings nicht recht. Und ihr auch nicht xD
Nach einem Besuch bei Mäcces haben wir dann noch einige Stunden tanzend verbracht. Allerdings war es dann irgendwann fürchterlich heiß (Die Anzeige stand bei 27°C) also machten wir uns auf den Weg nach Haus. Alles in allem kann ich sagen, dass es luftig war und ich "Das Ding" nur empfehlen kann. Der Eintritt und auch die Preise für Getränke sind angemessen und die Musik war wirklich gut. Wer Liebe/ ein Abenteuer sucht ist dort auch gut Aufgehoben.

Wie war euer Silvester

Zwei Tage danach habe ich meine Sachen gepackt. Bis jetzt hatte ich keine eigene Wohnung und habe bei einer Freundin gelebt, doch jetzt habe ich etwas eigenes gefunden und dorthin galt es nun umzuziehen. Leider haben wir uns auf dem Weg hoch vollkommen verfahren, sodass wir irgendwann bei Nimwegen standen. Deshalb hat die Fahrt um einiges länger gedauert und als wir ankamen haben wir nur eben die ganzen Sachen in den dritten Stock getragen und sind wieder gefahren, damit wir den geliehenen Hänger noch rechtzeitig zurück bringen konnten.

Im Grunde ist das alles aber gar nicht so interessant. Ich wollte mich an dieser stelle nochmal bei denen bedanken, die so lieb für unser Hündchen die Daumen gedrückt haben. Leider mussten wir unsere lieb Mira heute einschläfern lassen. So schlimm hätte ich mir das wirklich nicht vorgestellt.Aber ich bin froh, dass viele so lieb waren und sie in ihre Gebete engeschlossen haben. Mira ist jetzt im Hundehimmel. Davon bin ich ganz, ganz fest überzeugt.

Freitag, 30. Dezember 2011

Fiktive Gespräche

Ihr kennt das sicherlich: man überlegt sich Dinge, die man demjenigen sowieso niemals sagen wird. Oder man überlegt sich, wie ein Gespräch verlaufen soll und es verläuft absolut nicht so. Ich bin die Meisterin der nicht geführten Gespräche, weil ich es nie schaffe, mich so auszudrücken, wie ich das eigentlich will. x) 
Und deshalb will ich einmal hier los werden, was ich seit Wochen sagen will, weil ich immernoch mit meiner besten Freundin Streit habe. Auch, wenn sie es nie lesen wird:



Blair. Wir waren nie beste Freundinnen. Immer haben das alle von uns angenommen. Wir haben gelacht und gesagt, dass beste Freundinnen im letzten Krieg gestorben sind, weil wir schon so oft enttäuscht wurden. 
Aber irgendwo zwischen Freundinnen, die zu Feindinnen wurden, Ex-Freunden und Schule wurden aus uns dann doch beste Freundinnen. Mehr noch. Inzwischen gehörst du zu meiner Familie. Wir sind füreinander so selbstverständlich und natürlich geworden, dass du einfach auf unserem Sofa einschläfst und ich mich durch deinen Kleiderschrank wühle.
Grade deshalb bricht mir unser Streit fast das Herz. 
Beste Freundinnen sollten immer über alles miteinander sprechen können. Leider ist das mit dir nicht immer möglich. In manchen Dingen ist deine Sichtweise einfach so festgefahren, dass ich mich nicht traue, mit dir darüber zu sprechen, weil du meistens einfach den mahnenden Zeigefinger auspackst. Wenn ich mit irgendeinem wildfremden Typen geschlafen hat sollte deine erste Fragen sein, wie es war und nicht ob ich mir wirklich sicher bin, dass das das richtige war. Durch deine Erfahrungen mit Manuel müsste dir doch eigentlich inzwischen klar sein, dass die Welt nicht schwarz und weiß ist. Es wäre schön, wenn es so wäre aber nein, die Welt ist weder weiß noch schwarz sondern grau. Matschiges grau, wenn du mich fragst. 
Ja. Was Caro gemacht hat war nicht schön und vielleicht hätte ich es dir wirklich sagen sollen aber kannst du denn nicht auch verstehen, dass ich ihr nicht in den Rücken fallen konnte? Ich saß zwischen den Stühlen, unfähig das Richtige zu tun. Ich habe mich dafür entschieden dir nichts zu sagen, weil ich vermeiden wollte, dass passiert, was nun eben passiert ist. 
Du, Caro und ich. Wie viele Nächte haben wir zusammen auf dem Sofa gesessen und Filme geguckt? Wieoft haben wir über Gott und die Welt geredet? Wie sehr haben wir an Caro's Seite geweint, als ihre Mutter starb? Caro,Blair & Linda. So war es doch schon immer. Und nun soll damit Schluss sein? Nein. Das halte ich einfach nicht für richtig. Männer hauen sich in solchen Fällen auf die Fresse und dann ist alles wieder gut. Und überhaupt bist du auf ihn wahrscheinlich nicht halb so sauer wie auf sie. 
Behinderter Girlie-Codex. Weißt du, warum es "Girlie" heißt? Ganz einfach: weil dieser Kram etwas für kleine Mädchen ist. Die haben keinen Sex, wahrscheinlich nichtmal feste Freunde. Für sie geht es dann eher darum, dass man nicht weitererzählen darf, in wen man verliebt ist. Inzwischen finde ich den ganzen Kram einfach nur schwachsinnig. 
Ich finde, wir sollten zusammen halten und uns nicht Streiten, nur wegen irgendeinem daher gelaufenen Penis.
Ich hab dich lieb.

Dienstag, 27. Dezember 2011

Tierliebe.

Ich habe mir, als ich anfing diesen Blog zu schreiben, vorgenommen, dass ich ihn wie ein Tagebuch handhaben will. (Mal von den Kommentaren abgesehen ^^)
Ich wollte Sachen, die mich bewegen, festhalten und mich so auch in Jahren noch daran erinnern können. Aus eben diesem Grund schreibe ich nicht nur die schönen und lustigen Dinge nieder. Ich will auch alles andere festhalten.

Manche Menschen können nichts mit Tieren anfangen. Viele Leute haben vor Tieren Angst. Ich selber habe Angst vor großen Fischen, was - zugegeben - lustig klingt, in Wirklichkeit aber gar nicht lustig ist. Es ist eben so. Tierliebe ist nicht in jedem von uns verankert. Das ist auch überhaupt nicht schlimm. Solange natürlich keine Tiere umgebracht oder gequält werden, weil man sie nicht mag oder ekelig findet.

Mir liegt die Tierliebe im Blut. Zwar wollte ich als kleines Mädchen nie Tierärztin werden aber meine Oma hat früher Hunde gezüchtet und wir hatten selbst zwei Katzen, Vögel , Hamster und (kleine) Fische.

Kurz nach Opas Tod hatte sich Oma dazu entschieden, sich wieder einen Hund zu zulegen.Opa hatte keinen mehr gewollt, deshalb hatten sie vor Jahren mit dem Züchten aufgehört. Aber Oma wollte nicht allein sein und brauchte jemanden zum reden. Jemanden, der immer da ist.
Als wir Mira abholten habe ich mich sofort in sie verliebt. Sie kam in das Zimmer gestürmt, an den anderen vorbei, auf mich zu und hat mich ... nunja. Neudeutsch würde man wahrscheinlich sagen umgepogt. So lagen wir auf dem Boden und sie schleckte mein Gesicht ab. Und als wir nach hause fuhren saß sie auf meinem Schoß.

Für meine Oma war sie gleich von Anfang an ein Segen. So quirlig und aufgedreht, wie ich selten einen Hund erlebt habe, wirbelte sie durch unser Leben und brachte uns mindestens so oft zum lachen wie zum schimpfen. Auch ich habe sie damals sehr gebraucht. Oft hat sie, wenn Oma im Urlaub war und sich meine Eltern wieder stritten, in meinem Zimmer geschlafen. Dann kam sie zu mir und tröstete mich. Sie war endlich jemand, der mich so bedingungslos liebte, wie ich es bis dahin nur von meiner Familie kannte, weil ich sehr früh schon gemobbt wurde. Aber das ist eine andere Geschichte.

Heute, 11 Jahre später, liegt sie in Aachen in der Tierklinik und es ist nicht sicher, ob sie es überleben wird. Die vorläufige Diagnose lautet Darmkrebs. Meine Oma ist völlig aufgelöst. Mira ist ihr Leben. Sie gehört so fest zu uns, dass ich es mir nicht vorstellen kann, nicht mehr mit ihr in den Wald zu gehen, zu toben und zu rennen. 

Meine heutige Frage an euch ist: bin ich seltsam oder kennt ihr das auch, ein Tier so sehr zu lieben?
Ich würde mich freuen, wenn ihr uns die Daumen drückt, dass sie es schafft.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Bestätigung.

Letzte Nacht hatte ich wiedermal ein langes Gespräch mit meinem besten Freund Max. Nunja. Eigentlich redete er und ich hörte zu. Manchmal muss sich eben auch ein Mann ausheulen können.

In diesem besagten Gespräch ging es darum, dass es Momentan nicht so läuft wie er sich das Vorstellt. Das Studium lief nicht, er vermisste seine Freunde (wir haben uns auch schon seit 3 Wochen nicht mehr gesehen) und er war grade bei einem Mädchen abgeblitzt. Schon wieder.

Sowas nagt natürlich besonders an einem. Grade, wenn alles andere auch nicht besonders gut läuft. Denn - das wissen wir alle - wir wollen immerzu neue Bestätigung. Wir wollen, dass die geleistete Arbeit genügend geschätzt wird und dass andere uns attraktiv finden. Das kann jeder Mensch auf der Welt bestätigen. Zumindest wenn er ehrlich ist. Wenn jemand behauptet, er fände es nicht toll, gelobt zu werden, dann lügt er.

Allerdings stellt sich dann die Frage: Warum? Warum ist Bestätigung so wichtig für uns?

Selbst für Menschen, die mit sich im reinen sind, die nichts an sich verändern wollen würden ist es wichtig, dass sie von anderen Bestätigt werden. --- Warum?

Nun. Da dies noch nicht wirklich Teil meiner Psychologie Vorlesung war versuche ich es mal auf meine Art:

Nehmen wir an, wir hätten uns im Job für eine Sache ziemlich angestrengt. Man hat also Zeit dafür investiert, vielleicht hat mich sich überwinden müssen, dass man länger bleibt oder noch einmal mit dem unfreundlichen Kunden telefoniert. Das alles produziert Stress. Die Endorphin Ausschüttung ist gering. -es sei denn natürlich mein ist ein Workoholic -
Wenn es dann passiert, dass unser Chef uns lobt, wird das Gehirn schlagartig von Endorphienen überrollt. Leider hält dieser Zustand nicht besonders lang an, weshalb man gerne erneut gelobt werden will.

...

Allerdings kann es auch sein, dass das alles anders Abläuft. Ich bin nur ein Erstsemester. Fragt mich in einem Jahr nochmal :P



P.S. Wo wir grade über Bestätigung reden. Es würde mich riesig freuen, wenn ihr ein Kommentar da lasst und/oder euch als Leser eintragt! <3